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Wir sind für Sie da – auch in der Corona-Krise

Das Beratungszentrum Alsterdorf bietet alle Leistungen auch in Zeiten der Corona-Krise an.

Die Leistungen der Fachdienste Psychologie und Intensivpädagogik werden bevorzugt online angeboten (Video-Beratung, Telefonkonferenzen oder Webinare), aber auch offline, wenn sich das Angebot nicht in digitalisierter Form durchführen lässt. Dies kann der Fall sein, weil das Angebot dazu ungeeignet ist (beispielsweise Teamsupervision) oder weil die Teilnehmenden nicht ausreichend über entsprechende Endgeräte verfügen oder die digitalisierte Form ablehnen.

Der Betrieb des Studienzentrums der Hamburger Fernhochschule läuft bis auf weiteres nur digital (einschließlich der Prüfungen).

Die psychiatrisch-psychotherapeutische Ambulanz hat weiterhin geöffnet. Aber auch hier wird die Durchführung der Behandlung oder Therapie bevorzugt über Video oder Telefon durchgeführt, um das Infektionsrisiko zu reduzieren. Patienten und Patientinnen, die dies ablehnen oder dadurch nicht erreichbar sind, kommen weiterhin in die Ambulanz. Dasselbe gilt für Erstgespräche.

Der Treffpunkt „Schatzkiste“ und die Partnervermittlung sind bis auf Weiteres geschlossen

Bei allen Offline Angeboten oder Face-to-Face-Kontakten müssen
folgender Regeln beachtet werden:

  • Einhaltung der Distanzregelung (dadurch Beschränkung der Teilnehmerzahl, je nach Raum auf max. 10 Personen)
  • Maskenpflicht (wir stellen diese zur Verfügung, sofern keine eigenen vorhanden sind)
  • Händedesinfektion
  • Ausschluss von der Teilnahme bei einschlägigen Symptomen
  • Eintragung in eine Namensliste (um im Falle einer vorher unerkannten Infektion rasch alle Teilnehmenden informieren zu können).

Wir bieten die Offline-Angebote der Fachdienste Psychologie und Intensivpädagogik gerne in unseren Räumen im Beratungszentrum an, können aber auf Wunsch in Fällen von Kriseninterventionen, krisenveranlassten Fallsupervisionen und Fallberatungen oder auch bei der krisenveranlassten notwendigen Fortbildung zu Ihnen vor Ort kommen.

Rechtlicher Hintergrund

„Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg (Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung - HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO) vom 17.4.2020, gültig ab 20.4.2020.

Die Angebote der Fachdienste des Beratungszentrums Alsterdorf sind nach dieser Verordnung prinzipiell als zulässig „für die Berufsausübung im Sinne des Artikel 12, Absatz 1 des Grundgesetzes“ zu bewerten und fallen bei Beachtung der Hygieneregeln nicht unter die allgemeinen Kontakt- und Veranstaltungsverbote nach §§ 1 und 2 der Verordnung.

Für die Entscheidung, an welchem Ort diese Angebote durchgeführt werden können, ist zu unterscheiden, in wie weit sich die Angebote unmittelbar auf Klient*innen beziehen oder nur allgemeiner auf die Aufrechterhaltung oder Verbesserung der professionellen Arbeit in der Einrichtung.   

Nach § 15, Abs.4 sind therapeutisch oder medizinisch notwendige Besuche in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Einrichtungen des Kinderschutzes der Jugendhilfe trotz Besuchs- und Betretungsverbots zulässig. Darunter fallen krisenveranlasste Fallsupervisionen und Fachberatungen und heilpädagogische Kriseninterventionen, also Angebote, die sich unmittelbar und aktuell auf die dort lebenden Klient*innen beziehen, wenn und soweit sie zur Aufrechterhaltung des Betriebs notwendig sind.

Angebote, die sich nicht unmittelbar auf einzelne Klient*innen beziehen, aber dennoch zur Aufrechterhaltung der professionellen Arbeit in der Einrichtung notwendig sind (wie beispielsweise Teamsupervisionen und Fortbildungen, die Themen der Arbeit betreffen) sind zwar nach §3, Abs. 1, Ziffer 1. der Verordnung „für die Berufsausübung im Sinne des Artikel 12 Absatz 1 des Grundgesetzes“ zulässig und fallen nicht unter die allgemeinen Kontakt- und Veranstaltungsverbote, aber in der Regel unter das Besuchs- und Betretungsverbot und sollten deshalb außerhalb der Einrichtungen in den Räumen des Beratungszentrums oder in anderen Räumlichkeiten durchgeführt werden.

Ausnahmen hiervon sind nach §15, Abs. 4 den Trägern der Einrichtungen „bei einem berechtigtem Interesse im Einzelfall“ erlaubt und auch solche Angebote vom Besuchs- und Betretungsverbot bei Dringlichkeit und mit dem anders nicht zu erreichenden Ziel der Aufrechterhaltung eines angemessenen Umgangs mit den Klient*innen auszunehmen. Eine solche Ausnahme sollte aber auf jeden Fall explizit vom Vorgesetzten genehmigt werden.

In den angrenzenden Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen gelten analoge Vorschriften.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail:
wir beraten Sie, was die jeweils beste Form ist.

Außerdem steht unsere kostenlose Telefonberatung bei psychosozialen Krisen zur Verfügung,
die von „Aktion Mensch“ gefördert wird.

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Wenn Menschen mit Behinderung oder Assistent*innen, Angehörige oder Zugehörige
akute Hilfe brauchen:

  • Umgang mit der Angst und mit der Kontaktbeschränkung
  • Umgang mit Stress in der ungewohnten Situation
  • oder auch einfach: ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll

Wir sind für Sie da:
Montag bis Freitag von 9.00 – 13.00 Uhr
Telefon 040.50 77 34 62
oder beratungszentrum@remove-this.alsterdorf.de