Kategorie: Kommunikation (in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung)

Talk to me – aber so, dass ich Dich verstehe! Kommunikationsformen und kommunikative Zugänge in der Arbeit mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und Verhaltensauffälligkeiten.

Wie können wir die Bedürfnisse und Emotionslagen von Klient*innen, die wenig bis gar nicht verbal kommunizieren, verstehen und einordnen? Wie können wir diesen Klient*innen effektiv deutlich machen, dass wir sie verstehen oder auch nicht verstehen? Wie können wir nonverbal trotzdem aktiv und beziehungsfördernd (auch ohne Gebärden) mit diesen Klient*innen kommunizieren? Und wie können wir diesen Klient*innen dennoch wichtige Strukturen/ Informationen oder komplexe Situationen im Ansatz verdeutlichen?

Beziehung durch Dialog: Möglichkeiten zum Dialogaufbau mit schwer beeinträchtigten Menschen

Sich nicht verständlich machen zu können und dadurch auch nicht verstanden zu werden, ist eine erhebliche Beeinträchtigung im Alltag für schwerbehinderte Menschen. Sie schotten sich ab und verlieren den so wichtigen Bezug zur Umwelt, nutzen dabei oft Selbststimulation (wie Brummen, Klopfen, Wedeln, Wippen uvm.), um diesen Verlust auszugleichen. Diese Verhaltensweisen werden jedoch für Außenstehende als bizarr, herausfordernd und unverständlich erlebt.