
News: unsere neuen Seminarangebote 2026 finden Sie ab sofort auf der Fortbildungsseite.
Beratung. Bildung. Therapie.
Willkommen im Beratungszentrum Alsterdorf!
Mit unserer Arbeit fördern wir die seelische Gesundheit von Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen. Unser Angebot umfasst Beratung, Diagnostik, Therapie und Fortbildungen.
Der Fachdienst Psychologie bietet psychotherapeutische Behandlungen, das Team des Fachdienstes Intensivpädagogik begleitet und berät Menschen mit kognitiven Entwicklungsstörungen und ihren Kommunikationspartner*innen in herausfordernden Lebensphasen. Unser Projekt Schatzkiste steht für sexuelle Bildung, Beziehungsgestaltung und Partnerschaftsvermittlung. Das Studienzentrum der Hamburger Fern-Hochschule ermöglicht ein praxisnahes, berufsbegleitendes Studium, das für mittlere und höhere Leitungspositionen im Gesundheits- und Sozialwesen qualifiziert.
Unsere Beratungs- & Therapie-Angebote
Aus- und Fortbildung
Unser breites Fortbildungsangebot
Hier finden Sie alle aktuellen Termine zu Veranstaltungen und Angeboten unseres Beratungszentrums. Auch als auch als Inhouse-Fortbildung direkt für Ihr Team buchbar!
Psychische Erkrankungen
Psychische Erkrankungen bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung („Doppeldiagnose“)Borderline PersönlichkeitsstörungAngst- und ZwangserkrankungenPosttraumatisches BelastungssyndromAbhängigkeitSuizidalitätKognitive Beeinträchtigungen erhöhen das Risiko, psychisch zu erkranken – und in der Assistenz braucht es dafür neben Feingefühl auch besondere Fachkenntnisse. Wir vermitteln das notwendige Wissen für eine fundierte Begleitung.
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Suizidalität und Krisen in der Assistenzarbeit
Suizidalität und Krisen in der Assistenzarbeit
Das Personal in der Assistenzarbeit wird oft mit der Begleitung und Betreuung von Menschen konfrontiert, in deren Leben Suizidalität-Gedanken oder Suizidversuche eine wiederkehrende Rolle spielen. Einerseits entsteht hier häufig ein großer Druck, schnell und richtig zu handeln. Andererseits bilden sich dabei Gefühle der Unsicherheit und Angst.
Ziel des Seminars ist es, die eigenen Handlungskompetenzen für den Umgang mit Menschen in Krisensituationen und bei Suizidgefährdung zu erweitern.
Die Borderline Persönlichkeitsstörung – Psychische Störungen bei Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung
Menschen mit Intelligenzminderung erkranken signifikant häufiger als die Allgemeinbevölkerung an psychischen Störungen. Sie zeigen zudem häufiger Verhaltensauffälligkeiten, die eine psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung notwendig machen. Dies stellt für die professionellen Helfer*innen häufig einer Herausforderung und nicht selten eine Belastung dar und erfordert spezifisches Fachwissen sowie die enge Zusammenarbeit zwischen psychiatrisch-psychotherapeutischem und heilpädagogischem Versorgungssystem unter Einbeziehung der verschiedenen Lebenswelten.
Neurodivergenz
ADHSAutismusNeurodiverse Menschen erleben und verarbeiten die Welt auf ihre eigene Weise. Wir beleuchten, was ADHS und Autismus im Alltag wirklich bedeuten – und was eine gute Begleitung dabei ausmacht.
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Autismus braucht eine Antwort.
Mit dem Verständnis dieses Seminars als Einführungsseminar bekommen die Teilnehmer*innen grundsätzliche Informationen zur Grundsteinlegung von Autismus, den verschiedenen Ursachen, Erklärungs- und Verstehenszusammenhängen.
Ziel der Veranstaltung ist es, ein angemessenes Verständnis für Menschen aus dem Autismus-Spektrum zu entwickeln .
Mögliche praktische Erfahrung der Teilnehmer*innen werden berücksichtig.
Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
Die Symptomatik der ADHS-Störung, die oft im Kindes- und Jugendalter in Erscheinung tritt, besteht bis in das Erwachsenenalter fort und hat bei betroffenen Personen Einfluss auf Verhalten und Erleben im Alltag. ADHS ist mit einer Anzahl von anderen psychischen Erkrankungen verbunden, was zu komplexen Anforderungen an die Diagnostik und Therapieplanung im Erwachsenenalter führt.
Dieses Seminar gibt Einblicke in die Entstehungsmodelle der ADHS bei Menschen mit und ohne kognitive Entwicklungsstörungen und stellt praktische therapeutische Interventionsmaßnahmen vor.
Heilpädagogik
AutismusEntwicklungKommunikation (in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung)SEEDSexualitätTraumaProfessionelle Assistenz braucht ein solides pädagogisches Fundament – und immer wieder frische Impulse. Wir vertiefen fachliche Kompetenz mit Inhalten und Methoden, die in der Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung wirklich tragen.
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Nur für Klient*innen: „Wie geht das mit dem Fühlen und Lieben?“ – Ich, mein Körper, meine Lust und meine Sexualität! (für Klient*innen)
Zielgruppe: KLIENT*INNEN
Diese Veranstaltung wendet sich an Menschen mit Beeinträchtigung. Wer mag, kann gern eine Begleitung mitbringen. Ziel ist es, einen positiven und lustvollen Blick auf den eigenen Körper zu bekommen.
Wir beschäftigen uns mit den Fragen:
- Was finde ich an mir besonders?
- Was finde ich an mir schön?
- Was finde ich an einer anderen Person schön?
- Wie können wir unseren Körper spüren?
- Was macht mir Lust?
- Wie kann ich mir selber schöne Gefühle verschaffen?
(2-tägig) WIE GEHT DAS DENN? Sexualfreundliches Klima in Assistenz- und Pflegesettings (Teil 1 23.09.26 09:30 – 16:00 Uhr Teil 2 24.09.26 09:30 – 16:00 Uhr)
Teil 1 23.09.26 09:30 – 16:00 Uhr
Teil 2 24.09.26 09:30 – 16:00 Uhr
WIE GEHT DAS DENN?
Sexualfreundliches Klima in Assistenz- und Pflegesettings
Bedürfnisse erkennen – Grenzen wahren – Räume schaffen – Handlungssicherheit gewinnen
Sexualität ist ein Grundbedürfnis und Ausdruck von Lebensqualität- ein Leben lang, für alle Menschen.
In vielen Assistenz -und Pflegesettings bleibt das Thema jedoch tabuisiert oder wird mit Unsicherheit oder gar Ablehnung begegnet. Diese praxisnahe Fortbildung unterstützt Fachkräfte dabei, ein sexualfreundliches Klima in ihren Einrichtungen oder Settings zu schaffen, welche die Bedürfnisse der zu begleitenden Menschen erkennt, respektiert und gleichzeitig professionelle Grenzen wahrt.
Schwerpunkte:
- Bedeutung von Sexualität als Grundbedürfnis und Auseinandersetzung der eigenen Haltung, unserer Werte und Normen.
- Wir schauen gemeinsam, wie sexuelle Bedürfnisse im Alltag erkannt und respektiert werden können, ohne dabei die eigenen oder fremden Grenzen zu überschreiten.
- Was bedeutet eigentlich ein sexualfreundliches Klima und was kann ich als Fachkraft dazu beitragen?
- Wir sprechen über praktische Möglichkeiten der Begleitung im Alltag – etwa durch Rückzugsräume, geeignete Materialien oder basale Angebote, welche Körperwahrnehmung, Körperwissen und Selbstbestimmung fördern.
- Wir üben einen professionellen Umgang mit sexuellen Ausdrucksformen, Wording und Solosex.
Ziel:
Anhand konkreter Fallbeispiele, kollegialem Austausch und methodischer Impulse werden alltagstaugliche Handlungsansätze -und Sicherheit im Umgang mit Sexualität im professionellen Kontext erworben.
Zielgruppe:
Fachkräfte der Eingliederungshilfe
Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen
DokiHerausfordernde VerhaltensweisenHerausfordernde Verhaltensweisen belasten Klient*innen und ihr Unterstützungssystem oft gleichermaßen. Wir helfen, solche Situationen besser zu verstehen – und geben konkrete Strategien an die Hand, um ihnen zu begegnen.
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AUSGEBUCHT 2-tägig: DOKI® Krisenintervention Seminar (07.09.26 und 08.09.26)
DOKI® steht für Dialogorientierte Krisenintervention. Das Handlungskonzept findet Anwendung bei Konfliktsituationen in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen. Gewalt kann jeden von uns beeinträchtigen, verändern und sogar gewalttätig werden lassen. DOKI® bietet eine intensive Entwicklungsbegleitung, die hilft, Gewalt zu verstehen, zu intervenieren und sich davor zu schützen ohne zu verletzen. Bei gewaltsamen Konflikten ist es von großer Bedeutung, den Dialog aufrechtzuerhalten, Sicherheit zu geben, und die Selbstregulation zu fördern.
Alle DOKI®-Seminare im Beratungszentrum Alsterdorf in Hamburg sind offen für alle Interessent*innen. Die Veranstaltungen richten sich an Erfahrene, Anfänger, Menschen mit einem Problemverhalten und Angehörige, die miteinander arbeiten und voneinander lernen wollen.
COACHING
Möchten Sie den Ansatz vom DOKI® in Bezug auf einen konkreten Fall anwenden und sich dabei individuell coachen lassen? Sprechen Sie uns bitte an. Wir fahren zu Ihnen und begleiten Sie von der Diagnose, über die Krisenintervention bis zur Alltagsgestaltung.
Teil 1 & 2 (3-teilig) „Wahrnehmen, ernst nehmen, verstehen und handeln! Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung“ Teil 1-2 21.-22.09. & Teil 3 04.11.26
(Teil 1 + 2 21.-22.09.2026, Teil 3 04.11.2026)
„Das machst du mit Absicht!“ – „Ja, klar!“
Und welche Absicht steckt dahinter? Handelt es sich um eine gezielte Provokation oder vielmehr um den Ausdruck unerfüllter Grundbedürfnisse, wie dem Wunsch nach Nähe und Beziehung?
In dieser dreitägigen Fortbildung haben Assistent*innen und weitere Fachkräfte aus dem Bereich der Eingliederungshilfe die Möglichkeit, sich mit den Ursachen, Funktionen und Interventionsmöglichkeiten im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen und in Krisensituationen auseinanderzusetzen.
Inhalte der Fortbildung:
Die ersten beiden Tage beschäftigen sich mit theoretischen Hintergründen und praktischen Interventionsstrategien für herausforderndes Verhalten und akute Krisensituationen.
Schwerpunkte:
Grundhaltung und Einstellung im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen
Einfluss von Lebensgeschichte, emotionaler Entwicklung, den kognitiven Fähigkeiten und den individuellen Ressourcen
Äußere Bedingungen und Einflussfaktoren
Erwartungen und Anforderungen an Klient*innen
Stress, Erregungszustand und Möglichkeiten der Selbstregulation
Prävention und der Umgang mit akuten Krisensituationen
Ein besonderer Fokus liegt auf der langfristigen Reduzierung des Erregungsniveaus der Klient*innen sowie der Vorbeugung von Krisen.
Nach den ersten beiden Tagen erhalten die Teilnehmenden Materialien und Transferaufgaben für die Praxis. Diese werden beim dritten späteren Fortbildungstag reflektiert, besprochen und vertieft.
Am Ende der Fortbildung verfügen die Teilnehmenden über fundiertes Wissen zu Ursachen, Funktionen und Handlungsmöglichkeiten bei herausfordernden Verhaltensweisen. Zudem können
sie zwischen präventiven Maßnahmen und Interventionen in akuten Krisensituationen unterscheiden.
Hinweis: In der Fortbildung werden keine körperlichen Schutztechniken geschult.
Pro Teil 150,- € insg. 450,- €
Mitarbeitergesundheit
Schwierige Gespräche führenErschöpfung/Resilienz in der ArbeitDie Arbeit in sozialen Berufen ist bereichernd – aber auch intensiv und kräftezehrend.
Wir geben Ihnen Methoden und Impulse an die Hand, um im Berufsalltag gesund und
resilient zu bleiben.
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(2-tägig) Schwierige Gespräche führen Teil 1 – Teil 2 06.10.-07.10.2026
In der Arbeit haben wir mit verschiedensten Gesprächssituationen und Gesprächspartner*innen zu tun, die uns manchmal besonders herausfordern.
Sei es in Konfliktsituationen, bei kritischen Rückmeldungen, schwierigen Beratungen, kontroversen Diskussionen, grenzüberschreitenden verbalen „Anmachen“ …
Sei es mit Kolleg*innen, Vorgesetzten, An- und Zugehörigen, gesetzlichen Betreuer*innen, Dienstleister*innen…
In diesem zweitägigen Seminar soll es um folgendes gehen:
- Warum haben wir zwei Ohren, aber nur einen Mund? – Grundlagen der Kommunikation
- Woher soll ich wissen, was ich gesagt habe, wenn ich die Antwort nicht kenne? – Wege gelingender Dialoge
- Wie sag ich’s meinem Kinde? – konstruktives Feedback, das vom Gegenüber angenommen werden kann
- Wie kommt der Karren aus dem Dreck? – Wege aus der Konfrontation
- Wie gebe ich einen Rat, ohne zu schlagen? – lösungsorientierte Gesprächsführung
Neben kurzen Inputs sollen insbesondere praktische Übungen dem Ziel dienen, handlungsfähiger im Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen zu werden.
(2-tägig) Erschöpfung bei der Arbeit – Formen, Ursachen und Lösungen Teil 1 – Teil 2 16.11.-17.11.2026
Teil 1 – Teil 2 16.11.-17.11.2026 jeweils 09:30-16:30 Uhr
In der Arbeit haben wir mit unterschiedlichsten Anforderungen an uns und unsere Kräfte zu tun: schwierige Interaktionsmomente mit Klient*innen/Patient*innen/Kolleg*innen, institutionelle Rahmenbedingungen, fachliche Herausforderungen…
Dies kann manchmal oder länger andauernd zu einem Zustand der Erschöpfung führen, wenn wir den Eindruck haben, diesen Anforderungen nicht mehr gerecht werden zu können oder zu wollen.
In diesem anderthalbtägigen Seminar soll es um folgendes gehen:
- Woran erkenne ich Erschöpfungszustände?
- Was können Hintergründe von Erschöpfung sein?
- Wie lässt sich Erschöpfung überwinden?
- Wie kann ich der Erschöpfung in der Arbeit vorbeugen?
Neben kurzen Inputs sollen insbesondere praktische Übungen dem Ziel dienen, handlungsfähiger im Umgang mit Erschöpfung bei mir und anderen zu werden.
Kommunikation
Gesprächsführung im AlltagKommunikation (in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung)Gute Kommunikation ist die Grundlage jeder gelingenden Begleitung – und sie ist weit mehr
als Worte. Wir zeigen Wege, wie verbaler und nonverbaler Austausch im Alltag und mit
Menschen mit Beeinträchtigung besser gelingt.
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Beziehung durch Dialog: Möglichkeiten zum Dialogaufbau mit schwer beeinträchtigten Menschen
Sich nicht verständlich machen zu können und dadurch auch nicht verstanden zu werden, ist eine erhebliche Beeinträchtigung im Alltag für schwerbehinderte Menschen. Sie schotten sich ab und verlieren den so wichtigen Bezug zur Umwelt, nutzen dabei oft Selbststimulation (wie Brummen, Klopfen, Wedeln, Wippen uvm.), um diesen Verlust auszugleichen. Diese Verhaltensweisen werden jedoch für Außenstehende als bizarr, herausfordernd und unverständlich erlebt.
Im Seminar zeigen wir Herangehensweisen auf, um den Dialog mit schwer beeinträchtigten nicht-sprechenden Menschen (auch schwer beeinträchtigten autistischen Menschen) wiederaufzubauen.
Talk to me – aber so, dass ich Dich verstehe! Kommunikationsformen und kommunikative Zugänge in der Arbeit mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und Verhaltensauffälligkeiten.
Talk to me – aber so, dass ich Dich verstehe!
Kommunikationsformen und kommunikative Zugänge in der Arbeit mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und Verhaltensauffälligkeiten.
Zielgruppe:
Mitarbeiter*innen der Behindertenhilfe, Angehörige und weitere Personengruppen, die Menschen mit kognitiver Behinderung (mittelgradig bis schwer) betreuen. Das Seminar ist auch für Mitarbeiter*innen oder Angehörige geeignet, die Menschen mit zusätzlicher Autismus-Spektrum-Störung betreuen.
Beschreibung:
Wie können wir die Bedürfnisse und Emotionslagen von Klient*innen, die wenig bis gar nicht verbal kommunizieren, verstehen und einordnen? Wie können wir diesen Klient*innen effektiv deutlich machen, dass wir sie verstehen oder auch nicht verstehen? Wie können wir nonverbal trotzdem aktiv und beziehungsfördernd (auch ohne Gebärden) mit diesen Klient*innen kommunizieren? Und wie können wir diesen Klient*innen dennoch wichtige Strukturen/ Informationen oder komplexe Situationen im Ansatz verdeutlichen?
Diese und mehr Fragen werden in dem Seminar besprochen und beantwortet. Weitere Inhalte sind:
- Theoretischer Input – Vorstellung ausgewählter Kommunikationskonzepte und –formen
- Vermittlung konkreter kommunikativer Zugangsmöglichkeiten (verbal, nonverbal)
- Fokus auf die verschiedenen essenziellen Faktoren und Ebenen von Kommunikation im Rahmen der Behindertenhilfe
- Theorie – Praxis – Transfer
- Raum für Austausch – Fallbesprechungen
Unsere nächsten Termine
2-tägig Grundlagen der Heilpädagogischen Arbeit (Wesentliche Elemente) 31.08. bis 01.09.26
Grundlagen der Heilpädagogischen Arbeit (Wesentliche Elemente)
31.08. und 01.09.26
Zielgruppe:
Mitarbeiter*innen der Behindertenhilfe, Angehörige und weitere Personengruppen, die Menschen mit kognitiver Behinderung (leicht bis schwer) betreuen. Das Seminar ist auch für Mitarbeiter*innen oder Angehörige geeignet, die Menschen mit zusätzlicher Autismus-Spektrum-Störung betreuen.
Beschreibung:
Was macht heilpädagogisches Arbeiten aus? Wo endet Sozialpädagogik, wo setzt die Heilpädagogik an? Welche wesentlichen Faktoren beinhaltet eine heilpädagogische Grundhaltung in der Arbeit mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung? Wie zeigt sich diese Grundhaltung konkret im Betreuungsalltag?
Diese und mehr Fragen werden in diesem Seminar besprochen und beantwortet. Weitere Inhalte sind:
- Herleitung heilpädagogischer Handlungsansätze anhand ausgewählter Konzepte und Leitgedanken
- Abgrenzung Sozialpädagogik/ Pädagogik vs. Heilpädagogik (Verdeutlichung der Unterschiede)
- Übertrag heilpädagogische Theorie – Praxis im Alltag
- Raum für Austausch – ggf. Fallbesprechungen
- Vermittlung konkreter praxisnaher heilpädagogischer Interaktionsgrundlagen
AUSGEBUCHT 2-tägig: DOKI® Krisenintervention Seminar (07.09.26 und 08.09.26)
DOKI® steht für Dialogorientierte Krisenintervention. Das Handlungskonzept findet Anwendung bei Konfliktsituationen in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen. Gewalt kann jeden von uns beeinträchtigen, verändern und sogar gewalttätig werden lassen. DOKI® bietet eine intensive Entwicklungsbegleitung, die hilft, Gewalt zu verstehen, zu intervenieren und sich davor zu schützen ohne zu verletzen. Bei gewaltsamen Konflikten ist es von großer Bedeutung, den Dialog aufrechtzuerhalten, Sicherheit zu geben, und die Selbstregulation zu fördern.
Alle DOKI®-Seminare im Beratungszentrum Alsterdorf in Hamburg sind offen für alle Interessent*innen. Die Veranstaltungen richten sich an Erfahrene, Anfänger, Menschen mit einem Problemverhalten und Angehörige, die miteinander arbeiten und voneinander lernen wollen.
COACHING
Möchten Sie den Ansatz vom DOKI® in Bezug auf einen konkreten Fall anwenden und sich dabei individuell coachen lassen? Sprechen Sie uns bitte an. Wir fahren zu Ihnen und begleiten Sie von der Diagnose, über die Krisenintervention bis zur Alltagsgestaltung.
Beziehung durch Dialog: Möglichkeiten zum Dialogaufbau mit schwer beeinträchtigten Menschen
Sich nicht verständlich machen zu können und dadurch auch nicht verstanden zu werden, ist eine erhebliche Beeinträchtigung im Alltag für schwerbehinderte Menschen. Sie schotten sich ab und verlieren den so wichtigen Bezug zur Umwelt, nutzen dabei oft Selbststimulation (wie Brummen, Klopfen, Wedeln, Wippen uvm.), um diesen Verlust auszugleichen. Diese Verhaltensweisen werden jedoch für Außenstehende als bizarr, herausfordernd und unverständlich erlebt.
Im Seminar zeigen wir Herangehensweisen auf, um den Dialog mit schwer beeinträchtigten nicht-sprechenden Menschen (auch schwer beeinträchtigten autistischen Menschen) wiederaufzubauen.
Nur für Klient*innen: „Wie geht das mit dem Fühlen und Lieben?“ – Ich, mein Körper, meine Lust und meine Sexualität! (für Klient*innen)
Zielgruppe: KLIENT*INNEN
Diese Veranstaltung wendet sich an Menschen mit Beeinträchtigung. Wer mag, kann gern eine Begleitung mitbringen. Ziel ist es, einen positiven und lustvollen Blick auf den eigenen Körper zu bekommen.
Wir beschäftigen uns mit den Fragen:
- Was finde ich an mir besonders?
- Was finde ich an mir schön?
- Was finde ich an einer anderen Person schön?
- Wie können wir unseren Körper spüren?
- Was macht mir Lust?
- Wie kann ich mir selber schöne Gefühle verschaffen?
Teil 1 & 2 (3-teilig) „Wahrnehmen, ernst nehmen, verstehen und handeln! Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung“ Teil 1-2 21.-22.09. & Teil 3 04.11.26
(Teil 1 + 2 21.-22.09.2026, Teil 3 04.11.2026)
„Das machst du mit Absicht!“ – „Ja, klar!“
Und welche Absicht steckt dahinter? Handelt es sich um eine gezielte Provokation oder vielmehr um den Ausdruck unerfüllter Grundbedürfnisse, wie dem Wunsch nach Nähe und Beziehung?
In dieser dreitägigen Fortbildung haben Assistent*innen und weitere Fachkräfte aus dem Bereich der Eingliederungshilfe die Möglichkeit, sich mit den Ursachen, Funktionen und Interventionsmöglichkeiten im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen und in Krisensituationen auseinanderzusetzen.
Inhalte der Fortbildung:
Die ersten beiden Tage beschäftigen sich mit theoretischen Hintergründen und praktischen Interventionsstrategien für herausforderndes Verhalten und akute Krisensituationen.
Schwerpunkte:
Grundhaltung und Einstellung im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen
Einfluss von Lebensgeschichte, emotionaler Entwicklung, den kognitiven Fähigkeiten und den individuellen Ressourcen
Äußere Bedingungen und Einflussfaktoren
Erwartungen und Anforderungen an Klient*innen
Stress, Erregungszustand und Möglichkeiten der Selbstregulation
Prävention und der Umgang mit akuten Krisensituationen
Ein besonderer Fokus liegt auf der langfristigen Reduzierung des Erregungsniveaus der Klient*innen sowie der Vorbeugung von Krisen.
Nach den ersten beiden Tagen erhalten die Teilnehmenden Materialien und Transferaufgaben für die Praxis. Diese werden beim dritten späteren Fortbildungstag reflektiert, besprochen und vertieft.
Am Ende der Fortbildung verfügen die Teilnehmenden über fundiertes Wissen zu Ursachen, Funktionen und Handlungsmöglichkeiten bei herausfordernden Verhaltensweisen. Zudem können
sie zwischen präventiven Maßnahmen und Interventionen in akuten Krisensituationen unterscheiden.
Hinweis: In der Fortbildung werden keine körperlichen Schutztechniken geschult.
Pro Teil 150,- € insg. 450,- €
(2-tägig) WIE GEHT DAS DENN? Sexualfreundliches Klima in Assistenz- und Pflegesettings (Teil 1 23.09.26 09:30 – 16:00 Uhr Teil 2 24.09.26 09:30 – 16:00 Uhr)
Teil 1 23.09.26 09:30 – 16:00 Uhr
Teil 2 24.09.26 09:30 – 16:00 Uhr
WIE GEHT DAS DENN?
Sexualfreundliches Klima in Assistenz- und Pflegesettings
Bedürfnisse erkennen – Grenzen wahren – Räume schaffen – Handlungssicherheit gewinnen
Sexualität ist ein Grundbedürfnis und Ausdruck von Lebensqualität- ein Leben lang, für alle Menschen.
In vielen Assistenz -und Pflegesettings bleibt das Thema jedoch tabuisiert oder wird mit Unsicherheit oder gar Ablehnung begegnet. Diese praxisnahe Fortbildung unterstützt Fachkräfte dabei, ein sexualfreundliches Klima in ihren Einrichtungen oder Settings zu schaffen, welche die Bedürfnisse der zu begleitenden Menschen erkennt, respektiert und gleichzeitig professionelle Grenzen wahrt.
Schwerpunkte:
- Bedeutung von Sexualität als Grundbedürfnis und Auseinandersetzung der eigenen Haltung, unserer Werte und Normen.
- Wir schauen gemeinsam, wie sexuelle Bedürfnisse im Alltag erkannt und respektiert werden können, ohne dabei die eigenen oder fremden Grenzen zu überschreiten.
- Was bedeutet eigentlich ein sexualfreundliches Klima und was kann ich als Fachkraft dazu beitragen?
- Wir sprechen über praktische Möglichkeiten der Begleitung im Alltag – etwa durch Rückzugsräume, geeignete Materialien oder basale Angebote, welche Körperwahrnehmung, Körperwissen und Selbstbestimmung fördern.
- Wir üben einen professionellen Umgang mit sexuellen Ausdrucksformen, Wording und Solosex.
Ziel:
Anhand konkreter Fallbeispiele, kollegialem Austausch und methodischer Impulse werden alltagstaugliche Handlungsansätze -und Sicherheit im Umgang mit Sexualität im professionellen Kontext erworben.
Zielgruppe:
Fachkräfte der Eingliederungshilfe






