Menschen mit Intelligenzminderung erkranken signifikant häufiger als die Allgemeinbevölkerung an psychischen Störungen. Sie zeigen zudem häufiger Verhaltensauffälligkeiten, die eine psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung notwendig machen. Dies stellt für die professionellen Helfer*innen häufig einer Herausforderung und nicht selten eine Belastung dar und erfordert spezifisches Fachwissen sowie die enge Zusammenarbeit zwischen psychiatrisch-psychotherapeutischem und heilpädagogischem Versorgungssystem unter Einbeziehung der verschiedenen Lebenswelten.