Termine-Übersicht
Hier finden Sie alle aktuellen Termine zu Veranstaltungen und Angeboten unseres Beratungszentrums.
Termine
(2-tägig) Schwierige Gespräche führen Teil 1 – Teil 2 06.10.-07.10.2026
In der Arbeit haben wir mit verschiedensten Gesprächssituationen und Gesprächspartner*innen zu tun, die uns manchmal besonders herausfordern.
Sei es in Konfliktsituationen, bei kritischen Rückmeldungen, schwierigen Beratungen, kontroversen Diskussionen, grenzüberschreitenden verbalen „Anmachen“ …
Sei es mit Kolleg*innen, Vorgesetzten, An- und Zugehörigen, gesetzlichen Betreuer*innen, Dienstleister*innen…
In diesem zweitägigen Seminar soll es um folgendes gehen:
- Warum haben wir zwei Ohren, aber nur einen Mund? – Grundlagen der Kommunikation
- Woher soll ich wissen, was ich gesagt habe, wenn ich die Antwort nicht kenne? – Wege gelingender Dialoge
- Wie sag ich’s meinem Kinde? – konstruktives Feedback, das vom Gegenüber angenommen werden kann
- Wie kommt der Karren aus dem Dreck? – Wege aus der Konfrontation
- Wie gebe ich einen Rat, ohne zu schlagen? – lösungsorientierte Gesprächsführung
Neben kurzen Inputs sollen insbesondere praktische Übungen dem Ziel dienen, handlungsfähiger im Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen zu werden.
AUSGEBUCHT 2-tägig: DOKI® Krisenintervention Seminar nur für FORTGESCHRITTE (12.10.26 und 13.10.26)
FORTGESCHRITTENEN SEMINAR
DOKI® steht für Dialogorientierte Krisenintervention. Das Handlungskonzept findet Anwendung bei Konfliktsituationen in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen. Gewalt kann jeden von uns beeinträchtigen, verändern und sogar gewalttätig werden lassen. DOKI® bietet eine intensive Entwicklungsbegleitung, die hilft, Gewalt zu verstehen, zu intervenieren und sich davor zu schützen ohne zu verletzen. Bei gewaltsamen Konflikten ist es von großer Bedeutung, den Dialog aufrechtzuerhalten, Sicherheit zu geben, und die Selbstregulation zu fördern.
Alle DOKI®-Seminare im Beratungszentrum Alsterdorf in Hamburg sind offen für alle Interessent*innen. Die Veranstaltungen richten sich an Erfahrene, Anfänger, Menschen mit einem Problemverhalten und Angehörige, die miteinander arbeiten und voneinander lernen wollen.
COACHING
Möchten Sie den Ansatz vom DOKI® in Bezug auf einen konkreten Fall anwenden und sich dabei individuell coachen lassen? Sprechen Sie uns bitte an. Wir fahren zu Ihnen und begleiten Sie von der Diagnose, über die Krisenintervention bis zur Alltagsgestaltung.
Autismus braucht eine Antwort.
Mit dem Verständnis dieses Seminars als Einführungsseminar bekommen die Teilnehmer*innen grundsätzliche Informationen zur Grundsteinlegung von Autismus, den verschiedenen Ursachen, Erklärungs- und Verstehenszusammenhängen.
Ziel der Veranstaltung ist es, ein angemessenes Verständnis für Menschen aus dem Autismus-Spektrum zu entwickeln .
Mögliche praktische Erfahrung der Teilnehmer*innen werden berücksichtig.
AUSGEBUCHT 2-teilig Der emotionale Entwicklungsansatz SEED, Teil 1 – Teil 2 15.-16.10.2026
(SEED – Skala der Emotionalen Entwicklung)
2-tägiges Präsenzseminar, 15.10.26 und 16.10.26 jeweils von 09:30-16:30 Uhr
Menschen mit kognitiven Entwicklungsstörungen durchlaufen die gleichen Entwicklungsphasen wie alle Menschen, die Entwicklung kann dabei verzögert oder unvollständig ablaufen. Der emotionale Entwicklungsstand unterscheidet sich dadurch deutlich vom kognitiven Alter. Diese Diskrepanz ergibt ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Problemverhalten und psychischen Störungen.
Dieses Seminar basiert auf dem emotionalen Entwicklungsansatz und bietet Möglichkeiten, herausforderndes Verhalten besser zu verstehen und zu bewältigen.
Suizidalität und Krisen in der Assistenzarbeit
Suizidalität und Krisen in der Assistenzarbeit
Das Personal in der Assistenzarbeit wird oft mit der Begleitung und Betreuung von Menschen konfrontiert, in deren Leben Suizidalität-Gedanken oder Suizidversuche eine wiederkehrende Rolle spielen. Einerseits entsteht hier häufig ein großer Druck, schnell und richtig zu handeln. Andererseits bilden sich dabei Gefühle der Unsicherheit und Angst.
Ziel des Seminars ist es, die eigenen Handlungskompetenzen für den Umgang mit Menschen in Krisensituationen und bei Suizidgefährdung zu erweitern.
Die Borderline Persönlichkeitsstörung – Psychische Störungen bei Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung
Menschen mit Intelligenzminderung erkranken signifikant häufiger als die Allgemeinbevölkerung an psychischen Störungen. Sie zeigen zudem häufiger Verhaltensauffälligkeiten, die eine psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung notwendig machen. Dies stellt für die professionellen Helfer*innen häufig einer Herausforderung und nicht selten eine Belastung dar und erfordert spezifisches Fachwissen sowie die enge Zusammenarbeit zwischen psychiatrisch-psychotherapeutischem und heilpädagogischem Versorgungssystem unter Einbeziehung der verschiedenen Lebenswelten.
Teil 1 (2-teilig) Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) für die Arbeit mit Menschen mit Borderline-Störung und intellektueller Beeinträchtigung (Teil 1 Theorie 27.10.26, Teil 2 Praxis 01.12.26)
Teil 1 Theorie 27.10.26 09:30 – 15:30 Uhr
Teil 2 Praxis 01.12.26 09:30 – 15:30 Uhr
In der Begleitung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und psychischer Störung ist häufig eine hohe emotionale Ansprechbarkeit und eine mangelnde Impulskontrolle eine Herausforderung für die soziale Umwelt und das Assistenz-Team. Insbesondere betrifft dies Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung.
In der Assistenz dieser Menschen sind nicht ausschließlich kognitiv-basierte Techniken von großer Wichtigkeit. Das DBT-Skills-Training bietet hier ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Das DBToP-gB-Manual von (Hrsg.) Samuel Elstner, Christoph Schade und Albert Diefenbacher ist ein alltagstaugliches Konzept, das konkrete, handlungsbezogene Strategien für die Betroffenen im Umgang mit ihren Schwierigkeiten und Entlastung für die Mitarbeitenden bietet.
In diesem einführenden Workshop werden störungsspezifische und therapeutische Grundlagen vermittelt. Ziel ist, einen Überblick über die DBT und ihre Anwendungen für die Arbeit mit dieser speziellen Zielgruppe zu geben.
Zielgruppe:
Kolleginnen und Kollegen aller klinischen Berufsgruppen, die in der Behindertenhilfe arbeiten und einen Einblick in die DBT-orientierte Arbeit erhalten möchten.
(1,5-tägig) Riskanter Konsum von Suchtmitteln bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung 29.10.26 09:30-16:30 Uhr und 30.10.26 09:30-13:30 Uhr
29.10.26 09:30 – 16:30 Uhr und 30.10.26 09:30 – 13:30 Uhr
Dieses Seminar bietet Einblicke in Verstehensmodelle der stoff- und nicht-stoffgebunden Abhängigkeit und stellt mögliche Strategien und Interventionsmaßnahmen vor, die bei der Begleitung von sich und anderen versuchenden Menschen nützlich sein können.
Konkret geht es um Fragen wie:
- was ist/wie zeigt sich eine Abhängigkeitserkrankung?
- Gibt es Besonderheiten bei Abhängigkeitserkrankungen von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung?
- Welche Ursachen kann es geben?
- Welche Behandlungswege kann es geben?
- Wie können wir in der Assistenz damit umgehen?
Dies in Form von theoretischen Inputs & der Arbeit an den eigenen Themen mit abhängigkeitsgefährdeten/-erkrankten Klient*innen
Teil 3 (3-teilig) „Wahrnehmen, ernst nehmen, verstehen und handeln! Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung“
Teil 3 04.11.2026 (Teil 1 + 2 fanden am 21.-22.09.2026 statt)
„Das machst du mit Absicht!“ – „Ja, klar!“
Und welche Absicht steckt dahinter? Handelt es sich um eine gezielte Provokation oder vielmehr um den Ausdruck unerfüllter Grundbedürfnisse, wie dem Wunsch nach Nähe und Beziehung?
In dieser dreitägigen Fortbildung haben Assistent*innen und weitere Fachkräfte aus dem Bereich der Eingliederungshilfe die Möglichkeit, sich mit den Ursachen, Funktionen und Interventionsmöglichkeiten im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen und in Krisensituationen auseinanderzusetzen.
Inhalte der Fortbildung:
Die ersten beiden Tage beschäftigen sich mit theoretischen Hintergründen und praktischen Interventionsstrategien für herausforderndes Verhalten und akute Krisensituationen.
Schwerpunkte:
Grundhaltung und Einstellung im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen
Einfluss von Lebensgeschichte, emotionaler Entwicklung, den kognitiven Fähigkeiten und den individuellen Ressourcen
Äußere Bedingungen und Einflussfaktoren
Erwartungen und Anforderungen an Klient*innen
Stress, Erregungszustand und Möglichkeiten der Selbstregulation
Prävention und der Umgang mit akuten Krisensituationen
Ein besonderer Fokus liegt auf der langfristigen Reduzierung des Erregungsniveaus der Klient*innen sowie der Vorbeugung von Krisen.
Nach den ersten beiden Tagen erhalten die Teilnehmenden Materialien und Transferaufgaben für die Praxis. Diese werden beim dritten späteren Fortbildungstag reflektiert, besprochen und vertieft.
Am Ende der Fortbildung verfügen die Teilnehmenden über fundiertes Wissen zu Ursachen, Funktionen und Handlungsmöglichkeiten bei herausfordernden Verhaltensweisen. Zudem können
sie zwischen präventiven Maßnahmen und Interventionen in akuten Krisensituationen unterscheiden.
Hinweis: In der Fortbildung werden keine körperlichen Schutztechniken geschult.
Pro Teil 150,- € insg. 450,- €
(2-tägig) "Wenn nichts sicher ist …" – Traumapädagogik – Grundlagen für trauma-sensibles Verstehen und Handeln in der sozialen Arbeit 05.11. + 06.11.26 jeweils 09:30 – 16:30 Uhr
„Wenn nichts sicher ist …“
Traumapädagogik – Grundlagen für trauma-sensibles Verstehen und Handeln in der sozialen Arbeit
Im Zusammenhang mit den fortschreitenden Erkenntnissen der Neurowissenschaften hat sich die Traumapädagogik und ein darauf basierendes pädagogisches Verstehen und Handeln in den psychosozialen Arbeitsfeldern etabliert. Auch in der Eingliederungshilfe in der Begleitung von Personen mit zusätzlich kognitiven Beeinträchtigungen und/oder psychischen Erkrankungen ist ein trauma-sensibles Verstehen unentbehrlich geworden. Sowohl die inneren Zerreißproben von Betroffenen wie auch festgefahrene Interaktionsmuster (Re-Inszenierungen) werden verstehbar und mit diesen tiefen Einsichten möglicherweise auch veränderbar.
Inhalte des Seminars
Ø Was wird unter einem psychisch-seelischen Trauma verstanden?
Ø Neurowissenschaftliche Erkenntnisse und Trauma
Ø Was wird unter Traumatisierung verstanden und welche Folgen hat das für Betroffene?
Ø Die Matrix traumasensiblen Verstehens und Handelns
Ø Was bedeutet das im eigenen Arbeitskontext? Transfer?
Ziel des Seminars
Das Seminar versteht sich als Annäherung und Überblick. Ziel ist es, mehr Bewusstsein und Sensibilität im Umgang mit betroffenen Menschen zu entwickeln und die eigenen Handlungsoptionen zu überprüfen und zu erweitern.
Methodik
Theorie-Input, Austausch und Reflexion, Arbeiten mit Fallbeispielen und Fragestellungen der Teilnehmer*innen, je nach Bedarf auch szenische Aufstellungen
Die Bereitschaft zur Selbstreflexion wird vorausgesetzt.
AUSGEBUCHT 2-tägig: DOKI® Krisenintervention Seminar (09.11.26 und 10.11.26)
DOKI® steht für Dialogorientierte Krisenintervention. Das Handlungskonzept findet Anwendung bei Konfliktsituationen in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen. Gewalt kann jeden von uns beeinträchtigen, verändern und sogar gewalttätig werden lassen. DOKI® bietet eine intensive Entwicklungsbegleitung, die hilft, Gewalt zu verstehen, zu intervenieren und sich davor zu schützen ohne zu verletzen. Bei gewaltsamen Konflikten ist es von großer Bedeutung, den Dialog aufrechtzuerhalten, Sicherheit zu geben, und die Selbstregulation zu fördern.
Alle DOKI®-Seminare im Beratungszentrum Alsterdorf in Hamburg sind offen für alle Interessent*innen. Die Veranstaltungen richten sich an Erfahrene, Anfänger, Menschen mit einem Problemverhalten und Angehörige, die miteinander arbeiten und voneinander lernen wollen.
COACHING
Möchten Sie den Ansatz vom DOKI® in Bezug auf einen konkreten Fall anwenden und sich dabei individuell coachen lassen? Sprechen Sie uns bitte an. Wir fahren zu Ihnen und begleiten Sie von der Diagnose, über die Krisenintervention bis zur Alltagsgestaltung.
2-tägig Angst- und Zwangsstörungen im Rahmen der Assistenzarbeit – wenn Zwänge das Leben bestimmen vom 11.-12.11.2026
Angst- und Zwangsstörungen sind häufige Erkrankungen mit komplexer, biopsychosozialer Entstehung. Phobische Störungen werden durch eindeutige, eigentlich ungefährliche Situationen ausgelöst und lösen häufig ein starkes Vermeidungsverhalten aus. Bei Panik- und generalisierten Angststörungen kommt der Leidensdruck durch das Angsterleben selbst. Bei Zwangsstörungen treten immer wiederkehrende Gedanken, Impulse und Verhaltensweisen auf, die als belastend erlebt werden. Dies alles kann das soziale und Assistenzumfeld stark beeinträchtigen. Ziel des Seminars ist die Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz für den Umgang mit Menschen mit Ängsten und Zwängen.
Fortbildungsinhalte:
- Informationsvermittlung über die Symptomatik der Phobischen, anderen Angststörungen und Zwangsstörung
- Verstehen der Entstehungsmodelle der Phobischen, anderen Angststörungen und Zwangsstörung
- Grundprinzipien der Therapie
- praktisch-pädagogische Möglichkeiten im Umgang mit Menschen mit Phobischen, anderen Angststörungen und Zwangsstörung