Heilpädagogik
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2-teilig Der emotionale Entwicklungsansatz SEED, Teil 1 – Teil 2 15.-16.10.2026
Menschen mit kognitiven Entwicklungsstörungen durchlaufen die gleichen Entwicklungsphasen wie alle Menschen, die Entwicklung kann dabei verzögert oder unvollständig ablaufen. Der emotionale Entwicklungsstand unterscheidet sich dadurch deutlich vom kognitiven Alter. Diese Diskrepanz ergibt ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Problemverhalten und psychischen Störungen.
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2-tägig Praxis-Seminar sexuelle Selbstbestimmung bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung inkl. Workshop zu inklusiven Sextoys (Aufbauseminar) 02.11. 12:00-21:30 und 03.11.26 11:00-16:30 Uhr
Sexualität ist ein Grundbedürfnis, welches sich ein Leben lang verändert. Bei Menschen wird die sexuelle Entwicklung und Selbstbestimmung durch emotionale, kognitive, biologische und sozial-gesellschaftliche Bedingungen und Strukturen beeinflusst. Dies bedeutet, dass es in den verschiedenen Entwicklungsphasen zu vielfältigen und unterschiedlichen Bedürfnissen, Interessen und Verhalten kommen kann.
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte, welche bereits über Grundlagenwissen hinsichtlich Sexualität und sexuelle Selbstbestimmung bei Menschen kognitiver Beeinträchtigung verfügen und dieses erweitern möchten. -
(2-tägig) Seelische Traumata bei Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen 05.11. + 06.11.26 jeweils 09:30 – 16:30 Uhr
Psychisch-seelische Traumata bei Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen
Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen verarbeiten traumatische Erfahrungen, in dem sie Verhaltensweisen und Schutzmechanismen entwickeln, die auf dem ersten Blick nicht mit psychisch-seelischen Traumata assoziiert werden. Was ist ein psychisch-seelisches Trauma und welche Auswirkungen hat es auf die Betroffenen? Wie äußern sich Traumafolgen bei Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen, und wie kann eine angemessene pädagogische Begleitung gestaltet werden?
Ziel dieses Seminars ist es, den Blick für die Thematik zu schärfen sowie mehr Bewusstsein und Sensibilität im Umgang mit Betroffenen zu entwickeln. -
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) – Psychotraumatologie
Menschen können auf vielfältige Art und Weise traumatisiert werden. Die daraus resultierenden Folgen, Symptome und Störungen sind mehrschichtig und bedürfen ein spezielles Wissen und einen darauf abgestimmten Behandlungsplan. Dieses Seminar bietet Einblick in die Grundlagen der Traumafolgestörungen und stellt therapeutische Interventionsmaßnahmen vor.