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2-tägig Seelische Traumata bei Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen 10.10. + 11.10.24 jeweils 09:30 – 16:30 Uhr

Psychisch-seelische Traumata bei Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen
Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen verarbeiten traumatische Erfahrungen, in dem sie Verhaltensweisen und Schutzmechanismen entwickeln, die auf dem ersten Blick nicht mit psychisch-seelischen Traumata assoziiert werden. Was ist ein psychisch-seelisches Trauma und welche Auswirkungen hat es auf die Betroffenen? Wie äußern sich Traumafolgen bei Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen, und wie kann eine angemessene pädagogische Begleitung gestaltet werden?
Ziel dieses Seminars ist es, den Blick für die Thematik zu schärfen sowie mehr Bewusstsein und Sensibilität im Umgang mit Betroffenen zu entwickeln.

Suizidalität und Krisen in der Assistenzarbeit

Das Personal in der Assistenzarbeit wird oft mit der Begleitung und Betreuung von Menschen konfrontiert, in deren Leben Suizidalität-Gedanken oder Suizidversuche eine wiederkehrende Rolle spielen. Einerseits entsteht hier häufig ein großer Druck, schnell und richtig zu handeln. Andererseits bilden sich dabei Gefühle der Unsicherheit und Angst.
Ziel des Seminars ist es, die eigenen Handlungskompetenzen für den Umgang mit Menschen in Krisensituationen und bei Suizidgefährdung zu erweitern.

Beziehung durch Dialog: Möglichkeiten zum Dialogaufbau mit schwer beeinträchtigten Menschen (bspw. auch autistische Menschen mit schwerer Intelligenzminderung)

Sich nicht verständlich machen zu können und dadurch auch nicht verstanden zu werden, ist eine erhebliche Beeinträchtigung im Alltag für schwerbehinderte Menschen. Sie schotten sich ab und verlieren den so wichtigen Bezug zur Umwelt, nutzen dabei oft Selbststimulation (wie Brummen, Klopfen, Wedeln, Wippen uvm.), um diesen Verlust auszugleichen. Diese Verhaltensweisen werden jedoch für Außenstehende als bizarr, herausfordernd und unverständlich erlebt.

Sexualität und sexuelle Selbstbestimmung bei Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen

Beratungszentrum Hamburg

Positive Emotionen wie Zuneigung, Geborgenheit und Liebe prägen die sexuelle Entwicklung des Menschen. Sexualität ist ein Grundbedürfnis, welches sich ein Leben lang verändert. Die sexuelle Entwicklung und Selbstbestimmung von Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen wird dennoch durch emotionale, kognitive, biologische und sozial-gesellschaftliche Strukturen und Bedingungen besonders beeinflusst. In der Assistenzarbeit kommt es oft zu Verunsicherung: Was bedeuten bestimmte Verhaltensäußerungen? Wie, was und wieviel darf ich mit Klient*innen über Sexualität sprechen? Welche Rechte der sexuellen Selbstbestimmung gelten in der Assistenzarbeit? Wo sind die Grenzen der Klient*innen und wo sind meine eigenen Grenzen? Wie unterstütze ich eine Person bei der Partnersuche? Wie schütze ich Klient*innen vor Übergriffen?

2-teilig Der emotionale Entwicklungsansatz SEED, Teil 1 – Teil 2 14.-15.11.24

(SEED – Skala der Emotionalen Entwicklung)
Menschen mit kognitiven Entwicklungsstörungen durchlaufen die gleichen Entwicklungsphasen wie alle Menschen, die Entwicklung kann dabei verzögert oder unvollständig ablaufen. Der emotionale Entwicklungsstand unterscheidet sich dadurch deutlich vom kognitiven Alter. Diese Diskrepanz ergibt ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Problemverhalten und psychischen Störungen.
Dieses Seminar basiert auf dem emotionalen Entwicklungsansatz und bietet Möglichkeiten, herausforderndes Verhalten besser zu verstehen und zu bewältigen.

Im Verbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf

© Evangelische Stiftung Alsterdorf