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Entstehung und Aufrechterhaltung von Suchtverhalten (stoffgebunden und nicht-stoffgebunden) bei Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung

Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung sind beispielsweise in besonderer Form gefährdet, wenn es um einen informierten und kontrollierten Umgang mit Rauschmitteln geht. „Klassische“ Suchtberatungsangebote müssen auf die intellektuellen, kommunikativen und emotionalen Bedürfnisse angepasst sein, d.h. niedrigschwellig sein, Informationen in leichter Sprache bieten sowie die Zugehörigen mit einbeziehen.

2-tägig Seelische Traumata bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung 15.04 + 16.04.24 jeweils 09:30 – 16:30 Uhr

"Wenn nichts sicher ist ..."
Psychisch-Seelische Traumata bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung sind um ein Vielfaches mehr davon betroffen, dass sie in ihrem Alltag Erfahrungen ausgesetzt sind, die psychisch-seelisch kaum aushaltbar sind. In diesem Zusammenhang entstehen bei den Betroffenen Verhaltensweisen und Schutzmechanismen, die aber meist nicht in Verbindung mit psychisch-seelischen Traumata eingeordnet werden.

Beziehung durch Dialog – Möglichkeiten zum Dialogaufbau mit schwer beeinträchtigten und autistischen Menschen

Sich nicht verständlich machen zu können und damit auch nicht verstanden zu werden, stellt für viele Menschen mit Autismus oder anderen erheblichen Beeinträchtigungen u.a. ein erhöhtes Risiko dar, unter internen und externen isolierenden Bedingungen zu leben. Sie schotten sich ab und verlieren den Bezug zur Umwelt, was in Kompensationshandlungen münden kann, die von außen als bizarr oder teilweise als herausfordernd und meistens als unverständlich erlebt werden.

Sexualität und sexuelle Selbstbestimmung bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung

Dieses Einführungsseminar bietet den Teilnehmer*innen einen Überblick in die Thematik “Sexualität und Behinderung“. Das Seminar richtet sich an Interessent*innen aus den Bereichen Wohnen, Arbeiten und ambulante Assistenz, welche Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung bei ihrer sexuellen Selbstbestimmung begleiten und unterstützen möchten.
Sexualität ist ein Grundbedürfnis, welches sich ein Leben lang verändert. Bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung wird die sexuelle Entwicklung und Selbstbestimmung durch emotionale, kognitive, biologische und sozial-gesellschaftliche Bedingungen und Strukturen beeinflusst. Dies kann bedeuten, dass es in den verschiedenen Entwicklungsphasen zu vielfältigen und unterschiedlichen Bedürfnissen, Interessen und Verhalten kommen kann.

Im Verbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf

© Evangelische Stiftung Alsterdorf